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AKTUELLE NEWS

Fest der Vereine, ein toller Tag. Kurz vor drei konnte man sagen es war ein erfolgreicher Tag für alle. Die Gulaschkanone mit rund 400 Portionen Erbsensuppe ist leer gekauft worden, die Kids hatten ihren Spaß an der Hüpfburg und beim Kinderschminken und zu guter letzt wurde unsere Torte von Franziska Gensicke im Wert von 228,70 Euro versteigert. Der Erlös geht dem Kindergarten der Lindenzwerge zu Gute. Ein Dank an allen Mitwirkenden, die geholfen haben diese Veranstaltung so erfolgreich zu gestalten und bei allen die bei der Torte mit gesteigert haben. Vielen Dank.

von Ronny Köhler

Feuerwehrtag in Klaistow

Neben der Brandschutzerziehung unseres Landkreises, befinden sich mehr als ein Dutzend Feuerwehrfahrzeuge aus längst vergangenen Zeiten, sowie neuerer Einsatztechnik auf dem Spargelhof im. Beelitzer Ortsteil Klaistow.

Die Polizei ist mit dem Infomobil für die Prävention zugegen. Bis um 16 Uhr können die Besucher des Spargelhofes noch die Technik der Feuerwehren, der Polizei besichtigen.

Unsere 3 S4000 Oldtimer sind ebenfalls Bestandteil der Veranstaltung und stellen sich Repräsentativ den Besuchern.

 

von Raphael Thon

 

Ausbildung im Rahmen der #Gefahrstoffeinheit des Landkreises Potsdam- Mittelmark

Am Samstag de07.04.2018 fanden sich beide Züge der Gefahrstoffeinheit im Feuerwehr Technischen Zentrum (FTZ) in Beelitz Heilstätten (PM) ein, um gemeinsam den Ernstfall zu trainieren.
Trainiert wurde an dem vor Jahren angeschafften #Übungsabrollcontainer der Kreisfeuerwehrschule.

Simuliert wurde eine Leckage an einem IBC- Behälter. Dieser hatte die Kennzeichnung:
#Gefahrnummer: 58
#Stoffnummer (UN Nr.): 2014

Welches durch eine gut sichtbare Orange Warntafel angezeigt wurde.
Es handelte sich hierbei um Wasserstoffperoxid, wässrige Lösung mit mindestens 20%, aber höchstens 60% H2O2…

Da hier ein eine Abdichtung nicht mehr möglich war, wurden sofortige Maßnahmen zum Auffangen und umpumpen in geeigneten Behältern veranlasst.
Erstmalig kamen die am 20.12.2017 ausgelieferten neuen 2 Gerätewagen- Gefahrgut zum gemeinsamen Einsatz zu tragen.

Nach ca. 2 Stunden war der Einsatz bewältigt und die Gefahr für die Umwelt beseitigt.

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von Raphael Thon

 

Feuerwache: Plötzlich ist der Turnplatz wieder im Spiel

Der Neubau der Feuerwache in Bad Belzig bewegt die Stadt seit Monaten – und ein Ende der Diskussionen um den Standort der Basis ist noch immer nicht absehbar. Zwar schien sich eine Entscheidung anzubahnen, doch plötzlich explodieren die Kosten für den Kauf des anvisierten Geländes. Deshalb kommt nun sogar der kontrovers diskutierte Turnplatz als Standort wieder ins Gespräch.

Vier Wochen nach der Entscheidung über den künftigen Standort des neuen Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr sieht sich die städtische Verwaltung mit einem neuen Problem konfrontiert: Bürgermeister Roland Leisegang (parteilos) hat die Mitglieder des Hauptausschusses in der jüngsten Sitzung nämlich darüber informiert, dass die für den Kauf des Areals an der Brandenburger Straße eingeplanten 190 000 Euro – inklusive Vermessungskosten – wohl nicht ausreichen werden. Ganz im Gegenteil.

„Es steht jetzt eine Summe von 470 000 Euro zur Diskussion. Im schlimmsten Fall könnten es 630 000 Euro werden“, so der Rathauschef. Bis zur Stadtverordnetenversammlung in neun Tagen hat er die Fraktionen gebeten, „Ideen für einen Plan B zu entwickeln.“ Die Lage scheint ziemlich ernst. Das Stadtoberhaupt bat – noch mehr als sonst ohnehin von ihm üblich – um lösungsorientierte Zusammenarbeit, um sachliche und transparente Gespräche.

Eigentümer haben Preisvorstellungen geändert

Weiter wollte er die plötzliche Preissteigerung für das rund 12 000 Quadratmeter große Areal in Nachbarschaft zum Mischfutterwerk allerdings nicht kommentieren. Die Abgeordneten könnten sich zu den Details im Rathaus informieren, hieß es

Aus der CDU-Fraktion hatte es schon in den vergangenen Wochen mehrfach Nachfragen zur Verbindlichkeit der Zusagen gegeben. Die Eigentümer der betreffenden Liegenschaften hatten sich im Vorfeld zwar mündlich bereit erklärt, die Grundstücke an die Kommune zu verkaufen. Nach dem finalen Beschluss der Parlamentarier für das Vorhaben hätten sie jedoch ihre Preisvorstellungen geändert.

„Die Verwaltung hat jedenfalls ordentlich gearbeitet“, sagte Roland Leisegang lediglich. „Wir bitten um Zusammenarbeit und hoffen, dass professionell mit dem Thema umgegangen wird und Sie sich nicht zu Stammtischdiskussionen hinreißen lassen“, so der Appell des Verwaltungschefs.

Haushalt ohnehin nur mit Auflagen genehmigt

Ob die Stadtverordneten den Preisforderungen der Grundstücksbesitzer nachgeben werden oder es überhaupt können, ist momentan eher fraglich. Immerhin hat die Kommunalaufsicht der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark den diesjährigen Haushalt mit den geplanten Kreditaufnahmen für den Bau der Feuerwache bereits kritisiert und lediglich mit Auflagen genehmigt.

Einer ersten Machbarkeitsstudie zufolge wird der komplette Neubau ein Kostenvolumen von insgesamt 4,5 Millionen Euro haben. Nicht eingerechnet ist die für den Erwerb des Grundstücks erforderliche Summe. Um dem daraus entstehenden Haushaltsdefizit entgegenzuwirken, sind Steuererhöhungen für die Kur- und Kreisstädter wahrscheinlich.

Turnplatz könnte wieder ins Gespräch kommen

Sollten die Grundstücksbesitzer wiederum auf ihren neuen Forderungen beharren, könnte der Turnplatz erneut Teil der Diskussion werden. Ursprünglich hatten Verwaltung und Feuerwehr dieses städtische Areal für den Neubau ins Auge gefasst. Eine Bürgerinitiative machte jedoch dagegen mobil. Nachfolgend wurden im gesamten Stadtgebiet geeignete Alternativen gesucht. Die Wahl fiel schließlich auf das benachbarte Areal, als ein Baugrundgutachten etwas überraschend die Tragfähigkeit des Areals bestätigte.

Der Bürgermeister gab zusätzlich zu bedenken, dass die knapp 12 000 Quadratmeter große Fläche bislang kein Bauland sei und erst durch die entsprechenden Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung als solches ausgewiesen werden könne.

Von Christiane Sommer

 

Feuerwehr-Neubau: Jetzt sind die Architekten dran

Mit einem Planerwettstreit für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses würden die Stadtväter in Bad Belzig neue Wege gehen. Mit Mehrkosten von 55 000 Euro soll das Planungsbüro ermittelt werden, dass den für Brandschützer und Stadtväter tragfähigen Entwurf realisiert. Doch es gibt nicht nur Zustimmung für das Vorhaben.

Das hat es in der Kur- und Kreisstadt noch nie gegeben. Die Gestaltung der neuen Feuerwache in Bad Belzig soll in einem Architekturwettbewerb ermittelt und so das für den Bau federführende Planungsbüro ermittelt werden. Das Prozedere stößt nicht nur auf ein positives Echo.

Grund dafür sind die zusätzlichen Kosten. So müssen für die Wettbewerbsbetreuung 25500 Euro sowie für die Jury und Preisgelder weitere 30 000 Euro bereitgestellt werden.

„Mir scheint der Aufwand mit den Preisrichtern zu hoch gegriffen. Der Feuerwehrneubau ist schließlich nicht Stadtbild prägend, sondern lediglich ein Zweckbau“, kritisierte Günter Windrich (CDU). Er gehört als aschkundiger Einwohner im städtischen Bau- und Planungs-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss und empfahl Beelitz als Beispiel zu wählen. Ebenso Norbert Eggenstein. „Hier wird maßlos übertrieben“, polterte er.

Bauverwaltungschef Christoph Grund erklärte, dass das Wettbewerbsprozedere im Zusammenhang mit der erforderlichen europaweiten Ausschreibung stehe, die wiederum bei Planungsaufträgen von mehr als 200 000 Euro Wert vorgeschrieben ist. Obendrein bringe sie Chancen mit sich, ist der Fachamtsleiter überzeugt.

So sollen von den Wettbewerbsteilnehmern verschiedene funktionelle und gestalterische Lösungen erarbeitet werden, die „eine ansprechende städtebauliche Lösung für den sensiblen Bereich ermöglichen“, so Christoph Grund mit Blick auf das für den Neubau ins Auge gefasste Areal an der Brandenburger Straße in Nachbarschaft zum Mischfutterwerk. „Das gehört zum städtischen Grüngürtel.“

Etwa 4,5 Millionen Euro sind laut einer ersten Machbarkeitsstudie zufolge dafür erforderlich. Gleichwohl die Baupreisentwicklung zwischen den Schätzungen des Vorjahres und der Realisierung noch zunehmen dürfte. Hinzu kommen noch Aufwendungen für den Kauf des in Privatbesitz befindlichen Geländes.

Durch das Einbinden von Fachleuten in das Preisgericht sei es nach Christoph Grunds Aussage zudem möglich, die Belange der Stadtplanung einerseits und der freiwilligen Feuerwehr andererseits sehr genau abzustimmen. Deshalb werden in der aus Professoren und Fachleuten besetzten Jury auch „Sachpreisrichter mit gesundem Menschenverstand“, so der Bauamtsleiter, über die Wettbewerbsvorschläge entscheiden.

Neben Bürgermeister Roland Leisegang (parteilos) sind Stadtwehrführer Olaf Beelitz und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Ingo Kampf (SPD), als Mitglieder der Kommission vorgesehen. Für den Vertretungsposten sind der Vorsitzende der Bauausschusses, Hendrik Hänig (SPD), und Petra Isa Tersch als Chefin der Äußeren Verwaltung im Gespräch.

Über die an den Wettbewerb gekoppelte Ausstellung sollen ferner die Einwohner der Kur- und Kreisstadt wiederum frühzeitig Einblick in die Entwicklung des neuen Feuerwehrstandortes erhalten.

Konkret soll die Planung als „nichtoffener Wettbewerb“ ausgeschrieben werden. Diese Definition schränkt den Teilnehmerkreis ein. Die Mitglieder des Fachausschusses empfahlen, dass nur Ingenieurbüros teilnehmen dürfen, die bereits zwei Feuerwachen verwirklicht haben.

Außerdem soll festgelegt sein, dass die reinen Baukosten (ohne Ausrüstung, Umfeldgestaltung etc) nicht mehr als 2,5 Millionen Euro in Anspruch nehmen sollen. Die Ansprüche der Brandschützer, die von den Planern zu beachten sind, müssen dann noch exakt formuliert werden.

Von Christiane Sommer

 

Kartenturnier 2018

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Karfreitag bei der Feuerwehr Bad Belzig

Um 14 Uhr lief das traditionelle Kartenturnier des Feuerwehrverein Belzig 1877 e.V.
Bei den Kartenspielen Poker, Skat, Skip- Bo und Romme‘, wurden die besten Spieler unserer Feuerwehr ermittelt. Hierfür wurden mehrere Tische genutzt um alle Platzierungen auszuspielen. Auf die Gewinner, zweit und dritt Platzierten warten jeweils kleine Sachpreise, welche durch Sponsoren zur Verfügung gestellt wurden.

Platzierung:

PLATZ SKAT ROMMÈ POKER SKIPBO
1. Torsten GENSICKE Jens GRUSZKA David BERNHARD Felix WERNER
2. Wilfried KÖHLER Florian MAERTEN Raphael THON Jolina CZERMIN
3. Ronny KÖHLER Rosemarie GENSICKE Norman KÖHLER

Dank an allen Sponsoren

Steintherme Bad Belzig Fahrradladen Lüdicke Spielwarenladen Antje Große
Hair Planet 24 Friseur Dumschat Getränkepartner Kräft & Sohn
Rossmann DEVK Ronny Köhler Sebastian Swillus
Peggy Gensicke Jürgen Liepe Susann Schaer

Gasflasche explodiert bei Bauwagen-Brand

Der gefährliche Brand eines Bauwagens hat in der Nacht zu Dienstag den Einsatz der Feuerwehr Bad Belzig gefordert. An der Straßenbaustelle der B 246 zwischen Bad Belzig und Lüsse war gegen 1.45 Uhr ein Bauwagen in Brand geraten. Dabei gab es auch eine Explosion und weitere Gefahr. Die Suche nach der Brandursache wird schwer.

Komplett niedergebrannt ist in der Nacht zu Dienstag ein Bauwagen an der Straßenbaustelle zwischen Lüsse und Bad Belzig. Bei dem Feuer an der seit Monaten voll gesperrten Bundesstraße 246 ist eine Propangasflasche explodiert. „Eine zweite große Gasflasche war kurz davor, ebenfalls zu explodieren“, erzählt Raphael Thon, der Einsatzleiter der Feuerwehr Bad Belzig.

Sie war um 1.45 Uhr mit zwei Fahrzeugen und zwölf Kameraden zur Brandstelle ausgerückt. Zuvor hatten Anrufer, die von der Umgehungsstraße B 102 bei Bad Belzig aus einen Feuerschein und starke Rauchentwicklung am Waldrand entdeckt hatten, die Leitstelle alarmiert. Personen wurden nicht verletzt. Die genaue Brandursache ist unklar.

Einsatzort dicht an der Bahnstrecke

„Ein Einweiser im Kreuzungsbereich berichtete uns bei der Anfahrt über eine Explosion mit lautem Knall während des Brandes“, erzählt Raphael Thon. Der Bauwagen stand – weithin sichtbar – hell in Flammen.

Der Einsatzort befand sich im Baustellenbereich und nur rund 100 Meter entfernt von der Straßenbrücke über die Regionalbahnlinie. Die Brandbekämpfung erfolgte mit Hilfe von Schaum als Löschmittel. „Dabei kamen zwei Propangasflaschen zum Vorschein“, erzählt der Einsatzleiter. Eine davon war bereits explodiert und völlig zerrissen.

Intakte Gasflasche musste gekühlt werden

„Bei der zweiten waren bereits das Ventil sowie der Flaschenkörper stark thermisch belastet“, so Raphael Thon. Nachdem das Feuer gelöscht war, kühlte die Feuerwehr noch die intakte Gasflasche herunter, um deren Explosion zu verhindern.

Polizisten untersuchten den Brandort und ermitteln zum Verdacht der Brandstiftung, berichtet Raphael Thon, der Ortswehrführer aus Bad Belzig. Allerdings wird sich die Ermittlung schwierig gestalten. Vom Bauwagen und seinem Inhalt blieben nur wenige Überreste.

Von Thomas Wachs

 

AG „Brandschutz“ sorgt für neue Mitglieder

Knapp ein halbes Jahr gehen die Kameraden der Bad Belziger Feuerwehr in die Schulen der Stadt und bieten die Arbeitsgemeinschaft „Brandschutz“ an. Sie wollen die Kinder und Jugendlichen auf die Gefahren von Feuer hinweisen – und natürlich auch Nachwuchs für die eigene Wehr gewinnen. Es klappt.

Mit der Arbeitsgemeinschaft „Brandschutz“ will die Bad Belziger Feuerwehr zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren über die Gefahren von Feuer und Brandrauch aufklären und Nachwuchs für die Kinder- und Jugendfeuerwehr akquirieren.

Die AG besteht seit September 2017 und ist nach dem Vorbild der „Löschzwerge“ aufgebaut worden. Dabei stehe nicht nur die Aufklärung im Vordergrund, sagt Bad Belzigs Ortswehrführer Raphael Thon, sondern auch der richtige Umgang mit Zündmitteln solle von den Kindern und Jugendlichen erlernt werden.

Das Benutzen von Streichhölzern und Feuerzeugen darf natürlich nur unter Aufsicht passieren, denn wenn es um Feuer geht, reichen oftmals Sekunden aus, um Katastrophen mit fatalen Folgen auszulösen“, sagt Thon.

Wie geht die Feuerwehr bei der Brandschutzerziehung genau vor? Bevor überhaupt damit begonnen werden könne, Experimente mit den Schülern durchzuführen, würden gemeinsam gewisse Grundregeln erarbeitet und festgehalten, so Thon weiter. „Dabei spielen wir als Feuerwehr nur die Rolle des Moderators, denn Kinder wissen mehr, als Erwachsene glauben.“

Aber nicht nur das Experimentieren mit Feuer werde in den Vordergrund gestellt. Auch die Aufgaben der Feuerwehr, die persönliche Schutzausrüstung, Grundlagen der Erstversorgung, das Absetzen eines Notrufes und die Einsatztechnik der Wehr seien Teil der Arbeitsgemeinschaft.

Verantwortung für sich und die Mitmenschen übernehmen

„Hauptsächlich geht es uns darum, die Kinder und Jugendlichen über die Gefahren des Zündelns aufzuklären, zu sensibilisieren und so zu fördern, dass sie Verantwortung für sich und ihre Mitmenschen übernehmen“, erklärt Raphael Thon. „Neben den umfangreichen Themen kommt aber natürlich auch der Spaß nicht zu kurz – genau so, wie bei der Ausübung der ehrenamtlichen Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr auch nicht.“

Seit Beginn der Arbeitsgemeinschaft habe die Kinder- und Jugendfeuerwehr Bad Belzig bereits einen Zuwachs von insgesamt sechs Kindern und drei Jugendlichen verzeichnen können.

„Wir hoffen natürlich, dass noch weitere neue Mitglieder folgen“, sagt Thon. „Jugendliche, die bereits 16 Jahre alt sind, können direkt nach erfolgreichem Abschluss der Grundausbildung am aktiven Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr teilnehmen.“

Von Josephine Mühln

Konzept für den Ernstfall

Frankfurt (Oder) (MOZ) Ist Brandenburg gut auf sogenannte Großschadensereignisse vorbereitet? Ein internes Papier zum Brand- und Katastrophenschutz des Innenministeriums sieht dringlichen Handlungsbedarf.

Der Klimawandel macht sich auch in Brandenburg bemerkbar – mit Starkregen wie im vergangenen Jahr in Oberhavel oder mit Stürmen bis zu Orkanstärke. Trockenperioden mit den entsprechenden Waldbränden sind ebenfalls zu befürchten. Ganz abgesehen von möglichen Terroranschlägen. In einem internen Papier des Innenministerium ist die Rede davon, dass man sich auch darauf vorbereiten müsse, ganze Ortschaften wegen Hochwasser oder Waldbränden zu evakuieren. Deshalb sollten Vorbereitungen getroffen werden, um Notunterkünfte schaffen zu können.

In Orten mit 5000 Einwohnern sei damit zu rechnen, dass ein bis zwei Prozent der Bevölkerung vier bis sieben Tage auf diese Art unterzubringen wären.Dringend empfohlen wird auch, sich auf flächendeckende Stromausfälle vorzubereiten und entsprechend mehr Notstromaggregate vorzuhalten.

Bereits im Juni des vergangenen Jahres hatte das Innenministerium Handlungsempfehlungen für die Rettungsdienste bei „Einsatzlagen mit terroristischem Hintergrund“  herausgegeben und auch auf „Amoklagen“ aufmerksam gemacht. Die Hilfsorganisationen sollen die Behandlung von Verletzungen durch Schusswaffen oder Sprengstoffen üben, heißt es darin.

Das Papier zum Brand- und Katastrophenschutz empfiehlt zudem die bislang fünfjährig stattfindenden sogenannten Vollübungen der verschiedenen Einsatzkräfte künftig alle drei Jahre abzuhalten. „Es ist ein hochkomplexer Vorgang beispielsweise einen medizinischen Behandlungsplatz innerhalb einer halben Stunde aufzubauen“, sagt Daniel Kurth, Sprecher des Technischen Hilfswerkes (THW)  in Brandenburg. Das müsse man immer wieder üben, auch wenn es das Ehrenamt an seinen Wochenenden belastet.

Kritisiert wird in dem Papier des Innenministeriums, dass die kommunalen Träger des Katastrophenschutzes unterschiedliche Software benutzen, sodass der Datenaustausch untereinander erschwert wird. Bei kreisübergreifenden Einsätzen sei so die Koordinierung gefährdet, wird in dem Bericht gewarnt. Der Aufbau einer kreisübergreifenden Datenbank über einsatzbereite Kräfte und Mittel wird dringend empfohlen. Kurth, der auch Landtagsabgeordneter ist, fürchtet, dass die Kommunen warten bis das Land die Vereinheitlichung der Technik zahlt. Die Bestandsaufnahme zeigt außerdem einen Bedarf von 14 Millionen Euro, um insgesamt 114 Fahrzeuge neu anzuschaffen oder alte zu ersetzen.

Kurth warnt trotz allem vor Panikmache. Aber er betont auch, dass man sich viel mehr Gedanken darüber machen muss, wie Gemeinschaften in Katastrophensituationen die Zeit überbrücken, bis der Staat wieder die Strom- oder Wasserversorgung garantieren kann. Mit Stromaggregaten ausgerüstete Rettungswachen und Feuerwehren könnten beispielsweise Anlaufstellen für Bedürftige sein, die Batterien für medizinische Geräte aufladen müssen und sich keine Trinkwasservorräte anlegen können.

Ulrich Thiessen

Beim Sterbegeld wird bei Feuerwehr kein Unterschied gemacht

Der tödliche Unfall zweier ehrenamtlicher Feuerwehrleute bei einem Einsatz auf der Autobahn 2 bei Lehnin im September 2017 hat für großes Aufsehen gesorgt. Vor allem, weil die Hinterbliebenenversorgung zwischen Haupt-und Ehrenamt unterschied. Nun soll bei tödlichen Unfällen unbürokratisch eine Entschädigung gezahlt werden.

Als Konsequenz aus dem tödlichen Unfall zweier Feuerwehrleute auf der A2 bei Kloster Lehnin (Potsdam-Mittelmark) im September 2017 hat die Landesregierung die Hinterbliebenenversorgung für Angehörige von Rettungskräften neu geregelt. Zwischen Beamte, Angestellte und freiwillige Wehrangehörigen macht das Land künftig keinen Unterschied mehr bei der Auszahlung von Sterbegeld alle erhalten die höchstmögliche Auszahlung, wie sie derzeit nur das Beamtengesetz vorsieht. Das hat das rot-rote Kabinett beschlossen, wie Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) und Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) am Mittwoch bekannt gaben.

„Unsere Soforthilfe soll auch den Beitrag der Angehörigen für die Gesellschaft wertschätzen“, sagte der Ministerpräsident. „Wer sein eigenes Leben hinten an stellt, um zu helfen, muss wissen, dass er sich keine Gedanken um die Familie zu Hause machen muss“, so Woidke

Rückwirkendes Sterbegeld

Angehörige von Rettungskräften erhalten rückwirkend zum 1. Januar 2017 pauschal ein Sterbegeld von 60 000 Euro, wenn es sich um einen qualifizierten Dienstunfall handelt . Das gilt auch für Übungen. Angehörige ehrenamtlicher Feuerwehrleute bekamen bisher aus der Feuerwehrunfallkasse Brandenburg nur 26 000 Euro Sterbegeld ausbezahlt, die Familien angestellter Brandbekämpfer gingen ganz leer aus. Eltern von Getöteten haben jetzt Anspruch auf 20 000 Euro, wenn es keine Witwen gibt, Großeltern und Enkel in ähnlichen Fällen auf je 10 000 Euro. Diese Personengruppen wurden bisher nur bedacht, wenn der Tote Beamter war. Alle zwei Jahre ereignet sich laut Innenministerium im Schnitt ein tödlicher Unfall bei der Feuerwehr.

Die Zahl der hauptamtlichen Feuerwehrleuten im Angestelltenverhältnis liegt landesweit bei etwa 300, sie sind zum Beispiel in Frankfurt (Oder), Neuruppin, Hennigsdorf, Schwedt, Königs Wusterhausen und Teltow tätig. Brandenburg an der Havel und Potsdam jedoch haben ihr Feuerwehrpersonal verbeamtet.

Gesellschaftspolitisch beschreitet das Innenministerium Neuland. Ehe und eingetragene Lebenspartnerschaften sind nicht mehr das Maß aller Dinge. Bezugsberechtigt sollen auch Hinterbliebene aus nicht eingetragene Lebenspartnerschaften sein, wenn eine eheähnliche Verbundenheit vorlag. „Beziehungen, die man früher wilde Ehe genannt hat, sind nicht selten in Brandenburg“, sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD). Diese Menschen wolle man, sterbe ein Partner im Dienst für die Allgemeinheit, nicht mehr benachteiligen. Oft gingen Kinder aus solchen Verbindungen hervor.

Regelungen gelten für andere

Konkret erhält dank dieser Ausweitung des Partnerschaftsbegriffs eine der von dem Autobahn-Unglück bei Kloster Lehnin betroffenen Familien die volle Zahlung von 60 000 Euro. Nach alter Rechtslage wäre die Partnerin des Getöteten leer ausgegangen. „Es wäre tragisch, wenn Familien mit dem Familienmitglied auch ihr Lebensumfeld verlieren – ein Haus mit Grundstück zum Beispiel ist finanziell eine große Belastung“, so der Minister. Die Regelungen gelten auch für Angehöriger anderer Katastrophenhelfer, etwa von Rotem Kreuz, Samaritern, Johannitern oder Technischem Hilfswerk. Selbst den Familien freiwilliger Helfer bei Hochwassereinsätzen soll im Todesfall der volle Betrag zustehen, sagte Schröter. Ebenfalls von dem Sterbegeld-Erlass profitieren könnten laut Schröter Hinterbliebene von Menschen, die „bei Straftaten dazwischen gehen“ und umkommen.

CDU-Innenexperte Björn Lakenmacher bezeichnete die Hinterbliebenenversorgung als einen „ersten wichtigen Schritt“. Noch nicht erfüllt habe die Landesregierung den Auftrag des Landtags, „für eine Unfallversicherung für ehrenamtliche und angestellte Rettungskräfte zu sorgen.“

Als Vertreter angestellter Feuerwehrleute sagte der Fürstenwalder Feuerwehrchef Jörn Müller: „Es ist ein guter Vorstoß. Die Hinterbliebenen müssen sich nicht mehr beim Sozialamt anstellen.“ Der Staat lasse „diejenigen nicht im Stich, die helfen“, sagte Müller.

Zufriedener Verbandschef

Feuerwehrverbands-Chef Siegwart Schippel äußerte: „Die Politik hat Wort gehalten.“ Allerdings biete nur eine generelle Verbeamtung von hauptberuflichen Feuerwehrleuten absolute Sicherheit, dass für deren Familien im Todesfall gesorgt sei. „Wir sind erstmal zufrieden, aber letztlich handelt es sich derzeit um einen Haushaltstitel – und der hängt von der Kassenlage ab“, so Schippel. Die Verbeamtung sei ohnehin der beste Weg für die Kommunen, im „Kampf um gute Köpfe“ zu punkten. Für eine Ausweitung des Berufsbeamtentums im Feuerwehrdienst werde sich der Verband im Rahmen der Novellierung des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes einsetzen.

Von MAZonline

Doppelte Schlüsselerlebnis für Feuerwehrleute

Die Freiwillige Feuerwehr Dippmannsdorf hat ab sofort ein neues Löschfahrzeug in der Garage. Dafür hat die Stadt Bad Belzig knapp 250 000 Euro investiert und konnte bei einer zweiten Löschgruppe in der Nachbarschaft noch für ein Schlüsselerlebnis sorgen

Knapp drei Jahre nachdem die Kameraden der Ortsfeuerwehr Dippmannsdorf ihr Löschfahrzeug (LF) 16 unerwartet ausrangieren mussten, ist Ersatz beschafft. Das vom Bund zur Nutzung bereitgestellte Fahrzeug musste damals wegen technischer Mängel am Fahrwerk aussortiert werden. Über einen Kleinbus aus dem Fuhrpark des Feuerwehrtechnischen Zentrums Beelitz-Heilstätten wurde die Integration in die Gefahrstoffeinheit des Landkreises Potsdam-Mittelmark weiterhin gewährleistet.

Auto aus Herbolzheim/Breisgau abgeholt

Bald darauf fassten die Bad Belziger Stadtverordneten jedoch den Beschluss, das ausgemusterte Fahrzeug schnellstmöglich zu ersetzen. Dieser Tage nun konnte der lang ersehnte neue LF 10 aus Herbolzheim im Breisgau abgeholt werden. Stadtwehrführer Olaf Beelitz, Dippmannsdorfs Wehrführer Daniel Habedank sowie Lars Habedank, Christian Benke und Lutz Rettig hatten sich auf den Weg dorthin begeben. Im Anschluss an die Abnahme des Fahrzeugs, inklusive Gerätschaften an Bord, erfolgte für sie bereits vor Ort eine Einweisung in die neue Technik. Nach der Rückkehr der Kameraden schloss sich am Sonnabend die offizielle Übergabe des Fahrzeugs durch die Stadt Bad Belzig als Träger des Brandschutzes an.

Bürgermeister Roland Leisegang (parteilos) überreichte den Zündschlüssel und ließ sich als dann das neue Einsatzfahrzeug erklären. Der feuerwehrtechnische Aufbau des 250 PS starken MAN umfasst unter anderem einen 1200-Liter-Löschwassertank, inklusive einer eingebauten Pumpe, und Rettungsgerät für die technische Hilfeleistung. Es bietet Platz für neun Kameraden. 245 000 Euro investierte die Kommune in die Anschaffung – ohne auf Fördermittel zurückzugreifen.

Löschgruppe Groß Briesn war schon in Vorfreude

Mit der Indienststellung des Autos in Dippmannsdorf konnte die im Gefahrenabwehrbedarfsplan der Stadt Bad Belzig festgeschriebene Erneuerung des Fahrzeugbestandes samt Einsatztechnik außerdem nahtlos um einen weiteren Punkt abgearbeitet werden.

„Unser Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) wird noch heute nach Groß Briesen umgesetzt“, erklärt Daniel Habedank. In der vergangenen Woche hatten die Dippmannsdorfer Kameraden wiederum die Floriansjünger aus Groß Briesen in die Technik ihres künftigen Fahrzeugs eingewiesen.

In dieser Folge konnte Roland Leisegang am Sonnabend einen zweiten Fahrzeugschlüssel übergeben. „Wir werden uns erkenntlich zeigen“, so Jürgen Brosch, der an der Spitze der Groß Briesener Ortsfeuerwehr steht. Der Schriftzug an den Fahrer- und Beifahrertüren zu dem Zeitpunkt bereits ausgetauscht, sodass die Groß Briesener Kameraden tatsächlich mit ihrem neuen Fahrzeug den Heimweg antreten konnten. Dort wiederum ist die Freude über das 18 Jahre alte und mit einem 750 Liter Wassertank ausgestattete Löschfahrzeug nicht minder groß.

Gemeinsam wurde im Anschluss an den offiziellen Teil der Fahrzeugübergabe gefeiert. Mit „Löschmittel aus der Hopfenabteilung“ so Bürgermeister Roland Leisegang.

Von Christiane Sommer

 

Fahrzeugübergabe Feuerwehr Dippmannsdorf

Bad Belzig OT Dippmannsdorf (PM)
Am heutigen Samstagabend war es für die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr soweit und ein großer Traum erfüllte sich für die Floriansjünger.
Nach vielen Wochen und Monaten der Planung, Umsetzungen und der Überführung zu dem idyllischen Ortsteil nach Dippmannsdorf, wurde am heutigen Abend das neue Löschgruppenfahrzeug (LF 10), durch den Bürgermeister der Stadt Bad Belzig, Roland Leisegang (parteilos), sowie dem Stadtwehrführer Olaf Beelitz die symbolische Schlüssel-, Fahrzeugübergabe an die Ortsfeuerwehr durchgeführt.
Sichtlich erfreut und überwältigt von dem Neuzugang in der Wehr, übernahm der Ortswehrführer Daniel Habedank das neue Vehikel.

Das Fahrzeug wurde von der Baden-Württembergischen Firma Thoma WISS GmbH & Co. KG auf einem LF10 MAN TGM 13.250 aufgebaut.

Neben der Feuerwehrtechnischen Beladung für die Brandbekämpfung von 2 Löschgruppen, verfügt das Fahrzeug über das Equipment zur einfachen Technischen Hilfeleistung inkl. eines hydraulischen Rettungssatzes (Schere u. Spreitzer)

Viele Befreundete und benachbarte Wehren aus dem Landkreis folgten der Einladung der Ortswehr Dippmannsdorf, am heutigen Samstag und ließen sich das Fahrzeug vor Ort gleich bis ins Detail erklären und vorführen.

Wir möchten uns an dieser Stelle für die Einladung bedanken und wünschen der Feuerwehr Dippmannsdorf allzeit gute Fahrt, viel Spaß und wenig Einsätze mit dem neuen Fahrzeug.

Anlässlich der o.g. Übergabe, wurde parallel das ehemalige TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug – Wasser) Bj. 2003 der Ortsfeuerwehr Groß Briesen übergeben.
Dieses Fahrzeug war bis heute im Besitz der Feuerwehr Dippmmannsdorf, ist in einem technisch einwandfreiem Zustand und sehr gepflegt.

Der Abend klang im gemütlichen Zusammensein und bei vielen Smalltalks im Gerätehaus der Feuerwehr Dippmannsdorf aus.
Für das leibliche Wohl, sorgte der ortsansässige Feuerwehrverein.

 

 

 

 

 

 

 Von Raphael Thon

 

Defekt bei Entladung eines Säurelastwagens

Die Spezialisten der Gefahrstoffeinheit aus dem Hohen Fläming waren in Brielow gefragt. Dort ließ sich ein mit Salzsäure betankter Lastkraftwagen nicht entladen. Personen waren nicht gefährdet. Die Havarie indes ließ sich nicht endgültig beheben.

Die Gefahrstoffeinheit aus dem Hohen Fläming war am Freitagnachmittag in Brielow gefragt. Dort hatte es gegen 13.45 Uhr einen technischen Defekt bei der Entladung eines mit 24 Tonnen 96-prozentiger Salzsäure beladenen Lastzuges gegeben. Personen sind dabei nicht zu Schaden gekommen.

Die Flüssigkeit sollte eigentlich wie üblich in Tanks auf einem Betriebsgelände gefüllt werden. Nunmehr rückten die Kameraden aus Bad Belzig, Bardenitz, Treuenbrietzen, Niemegk, Dahnsdorf, Dippmannsdorf, und Wiesenburg dort an. Nachdem der Versuch der Entladung über ein zweites Fahrzeug der Spedition ebenfalls scheiterte, wurde entschieden, den Vorgang abzubrechen. Die Schlauchleitung zwischen Fahrzeug und Säuretank, welche zur Befüllung verlegt worden war, haben die Feuerwehrleute druckentlastet, entkuppelt und den Inhalt in geeignete Behälter gefüllt, heißt es auf der Internetpräsenz der Freiwilligen Feuerwehr Bad Belzig.

Im Anschluss wurde ausgelaufene Schwefelsäure gebunden und die Einsatzstelle nach rund zwei Stunden schließlich der Betriebsleitung übergeben.

Von René Gaffron

 

Arbeitsgemeinschaft Brandschutzerziehung Grund- und Oberschule Bad Belzig

Seit September 2017 besteht an den Schulen in Bad Belzig eine Arbeitsgemeinschaft „Brandschutz“. In dieser AG, die nicht neu erarbeitet wurde sondern nach dem Vorbild der Löschzwerge aus dem Jahr 2005 aufgebaut ist, geht es darum, die Kinder und Jugendlichen im Alter von 6-16 Jahren über die Gefahren von Feuer und Brandrauch aufzuklären. Aber nicht nur die Aufklärung, sondern auch der richtige Umgang mit Zündmitteln (nur unter Aufsicht!) soll von den Kindern und Jugendlichen erlernt werden. Denn wenn es um Feuer geht, reichen oftmals nur Sekunden aus, um fatale Katastrophen auszulösen.
Wie gehen wir in der Brandschutzerziehung vor? Bevor überhaupt damit begonnen werden kann, Experimente mit den Kindern Jugendlichen durchzuführen, müssen gewisse Grundregeln erarbeitet und festhalten werden. Dabei spielen wir als Feuerwehr nur die Rolle des Moderators, denn Kinder wissen mehr, als Erwachsene glauben! Wichtig bei der Durchführung von Experimenten ist, dass man die Kinder, gerade im Grundschulalter, darüber aufklärt, dass sie nur unter Aufsicht eines Erwachsenen mit Streichhölzern und Feuerzeug umgehen dürfen! Aber nicht nur das Experimentieren mit Feuer wird in den Vordergrund gestellt, auch die Aufgaben der Feuerwehr, die Persönliche Schutzausrüstung, Grundlagen der Erstversorgung, Absetzen eines Notrufes und die Einsatztechnik werden Teil dieser AG.
Was wollen wir damit erreichen? Hauptsächlich geht es darum, die Kinder und Jugendlichen über die Gefahren vom Zündeln aufzuklären, zu sensibilisieren und so Verantwortung für sich und ihren Mitmenschen zu übernehmen. Neben den umfangreichen Themen, kommt natürlich auch den Spaß nicht zu kurz – genau so, wie bei der Ausübung der ehrenamtlichen Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr auch nicht.
Seit September 2017 konnten wir in der Kinder- und Jugendfeuerwehr Bad Belzig bereits einen Zuwachs von insgesamt 6 Kindern und 3 Jugendlichen aus dieser AG verzeichnen und hoffen natürlich das noch viele Weitere folgen. Sollten Jugendliche bereits 16 Jahre alt sein, können diese direkt nach erfolgreichem Abschluss der Grundausbildung am aktiven Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr teilnehmen.

Von Raphael Thon

 

Feuerwehr steht vor doppelt so vielen Aufgaben

Die Bad Belziger Feuerwehr hat jetzt ihre Einsatzstatistik für das vergangenen Jahr vorgelegt. Ergebnis: Die Kameraden mussten so oft ausrücken wie nie zuvor – und verzeichnen 72 Einsätze mehr als noch 2016. Schuld daran sind nicht nur Brände und Unfälle, vor allem die Herbsttürme haben die Alarmierungszahlen drastisch steigen lassen.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Belzig wird tatsächlich nicht der Kaffee kalt. Die Wehr musste im vergangenen Jahr so oft ausrücken wie nie zuvor. 223 Einsätze weist die Statistik aus, die der stellvertretende Stadtwehrführer Torsten Gensicke jetzt in der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt hat. Das sind 72 Einsätze mehr als 2016, was einer Steigerung von etwa 50 Prozent entspricht.

Einen großen Anteil daran hatten die Herbststürme im Oktober. Infolge von „Xavier“ mussten die Kameraden 53 Mal ausrücken, um umgestürzte Bäume von Straßen zu räumen. „Herwart“ wiederum führte zu 17 Alarmarierungen. 2017 wurden 177 Einsätze zur technischen Hilfeleistung erfasst.

Aufgaben und Ansprüche wachsen immer mehr

Neben drei Übungseinsätzen und drei Fehlalarmierungen sind weiterhin 40 Brandeinsätze gelistet. „Der klassische Gegner, das Feuer, ist heute nicht mehr der einzige Gegner. Die Aufgaben und Ansprüche wachsen immer mehr. Aus der klassischen Feuerwehr wird zunehmend eine Universalwehr“, sagt Gensicke über das Einsatzgeschehen im vergangenen Jahr.

Die 330 aktiven Mitglieder der Feuerwehren in der Stadt und den 13 Ortsteilen stehen damit immer wieder vor neuen Herausforderungen. Unter ihnen sind 47 Kameradinnen, die mit dem Pieper in der Tasche Dienst tun.

Einzig in Borne keine Wehr mehr

171 Mal wurde die Ortswehr Bad Belzig alarmiert.

Die Ortswehren Dippmannsdorf (40) und Lütte (27) sind wichtigste Stütze geworden.

Werbig (18), Ragösen (17), Kuhlowitz (12), Hagelberg (10), Fredersdorf (8), Schwanebeck (8), Bergholz (7), Neschholz (7), Groß Briesen (5), Lüsse (5) und Lübnitz (3) folgen mit Abstand.

Wer von der Leitstelle alarmiert wird, hängt jeweils vom Ereignisort und der technischen Ausrüstung der Feuerwehren ab.

Borne ist der einzige Ortsteil der Stadt, in dem keine Feuerwehr mehr existiert.

Borne ist der einzige Ortsteil der Stadt, in dem keine Feuerwehr mehr existiert.

35 Menschen konnten durch die Feuerwehrleute im vorigen Jahr aus Notlagen befreit werden. „Leider konnten vier Personen nur noch tot geborgen werden“, sagt Gensicke. Der 50-Jährige weist in diesem Zusammenhang auf die enorme physische und psychische Belastung der Feuerwehrleute hin.

Der Qualifizierung der Kameraden kommt deshalb besondere Bedeutung zu. Gensicke: „Brand- und Katastropheneinsätze sind kein Freizeitspaß, sondern Schwerstarbeit.“ Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, braucht es Spezialisten. „Einer kann längst nicht mehr alles wissen.“

Deshalb haben 16 Kameraden Fortbildungen in der Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt absolviert. Hinzu kamen Schulungen vor Ort, wie die monatliche Gefahrgutausbildung, sowie im Feuerwehrtechnischen Zentrum des Landkreises in Beelitz. Dort haben zehn Kameraden die Brandhaus-Ausbildung und weitere 68 die Atemschutz-Übungsstrecke durchlaufen.

Lobend erwähnte Torsten Gensicke das Engagement der Ortsfeuerwehr Hagelberg. Sie nimmt an den Ausbildungen der Ortsfeuerwehr Bad Belzig teil. Ferner den aus der Taufe gehobenen Ausbildungsverbund der Ortsfeuerwehren Lütte, Fredersdorf und Neschholz, die in den Wintermonaten gemeinsam die Ausbildungen absolvieren.

Nachwuchs soll dauerhaft für Ehrenamt gewonnen werden

Mit Blick in die Zukunft ruhen die Hoffnungen der Kameraden in allen Orten auf 137 Mädchen und Jungen, die in Nachwuchs-Abteilungen betreut werden. „Sie sind mit Feuereifer dabei“, lobt Gensicke, der seit 2004 den Posten des stellvertretenden Stadtwehrführers bekleidet. Den Nachwuchs dauerhaft für das ehrenamtliche Engagement in der Feuerwehr zu gewinnen, ist erklärtes Ziel.

Mit der guten Nachricht, dass die Dippmannsdorfer Kameraden nach zwei Jahren Wartezeit dieser Tage ihr ausgemustertes Löschfahrzeug ersetzt bekommen, schloss der 50-Jährige seine Ausführungen.

An der Spitze der Bad Belziger Stadtwehrführung stehen gemeinsam mit Olaf Beelitz die zwei Stellvertreter Torsten Gensicke und Daniel Habedank aus Dippmannsdorf. Veränderungen in den Ortswehrführungen stehen im Verlauf des Jahres in Dippmannsdorf, Lütte und Lübnitz an.

Von Christiane Sommer

 

Empfang für die Feuerwehren, die Hilfsorganisationen und das THW

Empfang für eine Delegation im Landtag Brandenburg für das Ehrenamt und tätigen Personen des Landes Brandenburg.

Nach der Begrüßung und Eröffnung durch Mike Bischoff, MdL (Vorsitzender der SPD- Landtagsfraktion), folgte die Rede vom Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke und die Rede von Karl- Heinz Schröter (Minister des Innern und für Kommunales).
Es wurde für mehr Sicherheit im Ehrenamt geworben, sowie weiterer finanzieller Unterstützung für alle Organisationen zugesichert.

Die Teilnehmer am heutigen Abend, haben die Möglichkeit mit allen anwesenden Politikern zu sprechen und eine Führung durch den Landtag, inkl. des Plenarsaales zu erhalten.

Es wurde abermals betont, wie wichtig die Arbeit im Ehrenamt ist und ein großer Dank ausgesprochen.

Es folgte im Laufe der Veranstaltung zudem die Rede von Britta Ernst (Ministerin für Bildung, Jugend und Sport)

Als Abschluss des heutigen Empfang folgt ein reichhaltiges Buffet und Smalltalk in gelungener Atmosphäre.

 Von Raphael Thon

Standort für Feuerwache in Bad Belzig beschlossen

Das Mischfutterwerk in Bad Belzig bekommt neue Nachbarn: Auf der Stadtverordnetenversammlung wurde einstimmig für den neuen Standort für die Feuerwache votiert. Dennoch trat einigen Abgeordneten nach der Entscheidung eine Sorgenfalte auf die Stirn.

Die Entscheidung über den Standort des neuen Feuerwehrgerätehauses in Bad Belzig ist gefallen. Sie wird an der Brandenburger Straße in Nachbarschaft zum Kraftfutterwerk gebaut. Der entsprechende Beschluss ist jetzt einstimmig von den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung verabschiedet worden.

Ein von der Kommune in Auftrag gegebenes Baugrundgutachten hatte erst kürzlich und überraschend die Eignung des Areals geklärt. Über sieben sogenannte Kleinrammbohrungen mit einer Tiefe von sieben Metern wurde festgestellt, dass sich das gesamte Untersuchungsgebiet als gut tragfähig darstellt. Damit bleibt der Turnplatz, auf dem das Bauvorhaben ursprünglich verwirklicht werden sollte, unangetastet. Ein einziger Widerspruch war nach Bekanntwerden der Pläne für den Alternativstandort im Büro von Bürgermeister Roland Leisegang (parteilos) eingegangen. Belange des Naturschutzes könnten berührt sein, wie vermutet wird.

Kommunalaufsicht kritisiert geplante Kreditaufnahme

Mit dem Stadtverordnetenbeschluss ist die Kommune nunmehr beauftragt, das knapp 12 000 Quadratmeter große Areal zu erwerben, den Flächennutzungsplan zu ändern und einen Bebauungsplan aufzustellen.

Mit dem Votum folgten die Kommunalpolitiker gleichzeitig der Empfehlung der Arbeitsgruppe Feuerwehr, die mit ihrem ersten Vorschlag voriges Jahr einige Kritik geerntet hatte. Unter den Einwohnern, die die Beratung des Gremiums verfolgten, waren unter anderem Initiatoren der Unterschriftensammlung gegen eine Bebauung des Turnplatzes. Sie dürften das Votum der Parlamentarier auch als Erfolg der Initiative verbuchen.

Dennoch trat einigen Abgeordneten im Zusammenhang mit der Entscheidung eine Sorgenfalte auf die Stirn. Die Kommunalaufsicht der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark hat nämlich unterdessen den diesjährigen Haushalt der Stadt unter die Lupe genommen, mit Auflagen genehmigt, aber die geplante Kreditaufnahme in den Jahren 2019 bis 2021, die für den Neubau der Wache erforderlich ist, kritisiert. 4,5 Millionen Euro sind einer ersten Machbarkeitsstudie zufolge für die Realisierung erforderlich.

Ankauf des Geländes kostet rund 190.000 Euro

Eine weitere sechsstellige Summe fällt für den Ankauf des 12 000 Quadratmeter großen Geländes an der Brandenburger Straße an. Nach Aussage von Bauamtsleiter Christoph Grund haben die Eigentümer sich bisher mündlich bereit erklärt, die Grundstücke zu dem Zweck zu verkaufen. Rund 190 000 Euro sind dafür und für erforderliche Vermessungsarbeiten eingeplant.

„Ich bin damit nicht unbedingt zufrieden“, sagte der Stadtverordnete Tobias Paul (CDU). Er verwies auf die Forderung, die beabsichtigten Kreditaufnahmen in genannter Zeit zu reduzieren und andere Einnahmemöglichkeiten zu erschließen. Vor dem Hintergrund hatte Unionsfraktionschef Wolfgang Terp angeregt, auf den mit 80 000 Euro in Rede stehenden städtebaulichen Wettbewerb zu verzichten. Doch fand sich dafür keine Mehrheit unter den Parlamentariern.

Von Christiane Sommer

 

Wie Herbert Baier in den Ruhestand rollt

Fest in der Hand von Feuerwehrleuten aus dem gesamten Landkreis Potsdam-Mittelmark war jetzt das Schützenhaus zu Brück. Dort ist der langjährige Kreisbrandmeister Herbert Baier (65) mit einem Festakt verabschiedet worden. Dank eines Überraschungsgeschenkes aller Wehrführer rollt er nun zünftig in den Ruhestand.

Seit Jahrzehnten sind die Belange der Feuerwehren zwischen Fläming und Havel für Herbert Baier Beruf und Hobby zugleich. Ab 1. März darf der Brandschutz für ihn jedoch nur noch Freizeitbeschäftigung sein. Der 65-jährige Kreisbrandmeister Potsdam-Mittelmarks geht in den Ruhestand.

 

Am Monatsende gibt er seine hauptamtliche Tätigkeit als Sachbearbeiter im Ordnungsamt der Kreisverwaltung auf, wo er seit 1992 für die Technik, die Einsatzbereitschaft und die Ausbildung der Feuerwehren zuständig war.

Zugleich endet aus Altersgründen seine Berufung als Ehrenbeamter in der Funktion des Kreisbrandmeisters. Seit 2002 war Baier durchgehend oberster Feuerwehrchef für derzeit rund 3400 aktive Brandschützer in 163 Ortswehren des Kreises.

Ein Nachfolger ist noch nicht benannt. Zunächst führt Stellvertreter Jens Heinze aus Treuenbrietzen die Aufgaben fort. Bis zum 17. Februar lief die Ausschreibung der Kreisverwaltung. Sie hat die bislang stets ehrenamtlich besetzte Funktion des Kreisbrandmeisters nun auf Vorschlag von Landrat Wolfgang Blasig (SPD) erstmals als hauptamtlichen Posten ausgeschrieben.

Ein Saal voller blauer Uniformen

Am Mittwochabend ist zunächst groß Abschied für den langjährigen Amtsinhaber gefeiert worden. Landrat Blasig hat zum Festakt in das Brücker Schützenhaus geladen. Dort ist der Saal voll gefüllt mit Brandschützern in blauen Uniformen.

Viele Weggefährten aus Feuerwehrinstanzen der Orte, des Kreises und des Landes sowie Bürgermeister, Amtsdirektoren und Kreistagsmitglieder würdigen Baiers langjährige Verdienste für den Brandschutz, seinen Sachverstand und den Einsatz für eine möglichst gute Ausbildung der Kameraden.

Gut 3400 aktive Kameraden

Der Kreisbrandmeister ist zuständig für die Ausbildung und die Ausrüstung der freiwilligen Feuerwehren in 163 Ortswehren.

Insgesamt gibt es aktuell in Potsdam-Mittelmark 3400 Aktive Männer und Frauen in den Einsatzabteilungen.

Hinzu kommen 1490 Kameraden in den Alters- und Ehrenabteilungen.

In Jugendwehren werden rund 1500 Jungen und Mädchen als Nachwuchs für die Feuerwehren ausgebildet.

Zur Verfügung stehen den Brandschützern im Landkreis insgesamt 415 verschiedenste Fahrzeuge sowie 23 Boote.

Im Fahrzeugbestand sind auch noch drei betagte Wagen vom Typ LO aus DDR-Produktion. Im Jahr 2016 lag deren Zahl noch bei zwölf Wagen.

Besondere Überraschung ist ein ausgemustertes Feuerwehrmotorrad als Abschiedsgeschenk. Für den Ankauf haben alle Stadt- und Amtswehrführer gesammelt.

Herbert Baier zeigt sich gerührt von dieser besonderen Würdigung. „Es hat immer ein gute Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern und Amtsdirektoren sowie mit den Fachdienstleistern der Kreisverwaltung gegeben“, sagt er im Saal.

„Nur so konnten die Belange des Brandschutzes so erfolgreich vorangebracht werden“, resümiert der scheidende Kreisbrandmeister.

Stolz auf gefragte Sondereinheiten

Potsdam-Mittelmark sei nach vielen Investitionen heute ein „Vorzeigelandkreis in Sachen Brandschutz“, sagt Baier gegenüber der MAZ. Den freiwilligen Wehren bescheinigt er einen guten Ausbildungsstand, „der professionelle Arbeit möglich macht“. Dazu trage auch das Feuerwehrtechnische Zentrum in Beelitz-Heilstätten bei.

Um dessen Aufbau bis 2001 und die 2003 erfolgte Erweiterung um den Trainingsparcours habe er vehement gerungen, erinnert sich Baier. Nun stehe gar eine Erweiterung zur Debatte.

Stolz ist Baier zudem auf die Schwerpunktwehren sowie die Sondereinheiten für Waldbrand, Gefahrstoffeinsätze oder inzwischen auch für Höhenrettung im Landkreis. Die Experten seien oft auch bei Einsätzen in anderen Regionen Brandenburgs gefragt und trainieren regelmäßig auch im größeren Rahmen.

 

Probleme sieht der Experte in der immer weiter sinkenden Tagesbereitschaft der freiwilligen Kameraden, die heute längst nicht mehr nur in ihren Heimatorten arbeiten. „Ein riesengroßes Problem“ sei ferner die deutlich steigenden Zahl von Einsätzen mit Gefahrstoffen auf der Straße wie auch auf der Schiene.

„Gab es sonst im Schnitt zwei solcher Einsätze pro Jahr, waren es voriges Jahr schon neun“, bilanziert Herbert Baier.

Tragisches Erlebnis in der Nachbarschaft

Dem Brandschutz ist er seit seiner Jugend eng verbunden. Baier ist in Medewitzerhütten aufgewachsen und wohnt bis heute in dem Flämingdorf. Als 19-Jähriger tritt der gelernte Betriebsschlosser und spätere Handwerksmeister 1971 der Freiwilligen Feuerwehr Medewitz bei.

Als 1974 im Heimatdorf das Nachbarhaus der Familie komplett niederbrennt, steht für den jungen Mann der Entschluss fest, „mehr für die Feuerwehr machen zu wollen“. Mit dem beruflichen Wechsel in das Tanklager bei Medewitz ist Baier dort in der Werksfeuerwehr beschäftigt und leitete diese später. Nach der politischen Wende wechselt Herbert Baier in die Kreisverwaltung Belzig.

Pläne für den Ruhestand müssen erst noch reifen

Dort hat er von 1992 bis zur Kreisreform 1994 schon einmal den Posten des Kreisbrandmeisters inne. Danach ist er lange Jahre Stellvertreter. Nach dem Tod von Amtsinhaber Bernd Wilke aus Stahnsdorf wird Herbert Baier im Jahr 2002 erneut zum Kreisbrandmeister berufen. Zweimal erfolgt die Bestätigung für weitere sechs Jahre in diesem Ehrenamt.

Für seine ab März stärker verfügbare Freizeit im Ruhestand hat er noch keine konkreten Pläne geschmiedet, erzählt Herbert Baier der MAZ. Doch soll es mehr Zeit für die Lebenspartnerin, die Enkelkinder sowie Haus und Hof im Heimatdorf geben.

Nicht mehr zu kurz kommen muss nun auch das Basteln an Motorrädern. Immerhin warten nun vier feuerwehrrote Maschinen auf eine Ausfahrt.

Von Thomas Wachs

 

Jahreshauptversammlung Feuerwehrverein Stadt Belzig 1877 e.V. – Vorstandswahlen – 20 Jähriges Jubiläum

Am Samstag, den 20.01.2018 fand in der Tanzschule Mierisch die Jahreshauptversammlung des „Feuerwehrverein Stadt Belzig 1877 e.V.“ statt. Zum 20 jährigen Vereinsjubiläum endete parallel die 3 Jährige Legislaturperiode des Vereinsvorstandes. Nach 20 Jahren Mitarbeit im Verein entschied sich die Schatzmeisterin Anneliese Blödow (83) ihre ehrenamtliche Dienstzeit im Vorstand zu beenden. Auch der Vereinsvorsitzende Karl Kühn (64) kandidierte nach 20 Jahren im Vereinsvorstand (davon 10 als Vorsitzender) nicht mehr und stellte seinen Posten zur Verfügung.

Nach einem kurzen Resümee des Jahres 2017, folgten der Rechenschaftsbericht der Schatzmeisterin, sowie die Entlastung der Kasse durch die Kassenrevision.

Im Anschluss daran wurde die Wahl des neuen Vereinsvorstandes erläutert, Wahlleiter und Helfer gewählt, sowie die Personenwahl durchgeführt.

Für die Wahl zum Vereinsvorsitzenden, stellte sich Ronny Köhler (32) auf. Er selbst ist bereits seit 2001 im Verein tätig. Anfänglich als Schriftführer, später dann als stellvertretender Vereinsvorsitzender, konnte er sich entwickeln und das nötige Wissen zum Führen des Vereines erwerben.

Für jede der Position im Vorstand, standen mind. 1 oder mehrere Kandidaten zur Verfügung.

Nach einer spannenden Wahl, wurden die Stimmen ausgezählt und der neue Vereinsvorstand vorgestellt. Der neue Vereinsvorstand setzt sich für die nächsten 3 Jahre wie folgt zusammen:

Vorstandvorsitzender: Ronny Köhler

Stellv. Vorstandsvorsitzender: Sebastian Swillus

Schriftführer: Franziska Gensicke

Schatzmeister: Torsten Gensicke

Jugendfeuerwehrbeisitzer: Mathias Wollter (Jfw)

Aufgrund der Funktion innerhalb der Ortsfeuerwehr, sind der Ortswehrführer Raphael Thon, sowie der stellvertretende Ortswehrführer Björn Sperfeld, automatisch im 7 – köpfigen Vorstand implemtiert.

Im Anschluss folgte das Abendessen in Form eines Buffet´s, sowie der Verzehr von kühlen Getränken, welche den Abend abrundete.

 

Daniel Habedank folgt auf Frank Schmoll

Zwei Jahre später als eigentlich geplant hat Frank Schmoll sein Amt als stellvertretender Stadtwehrführer der Bad Belziger Feuerwehr niedergelegt. Auf ihn folgt der Dippmannsdorfer Daniel Habedank. Bis wiederum sein Nachfolger aber voll eingearbeitet ist, ist Habedank in Doppelfunktion unterwegs.

 

Der Neschholzer Frank Schmoll hat nach 20 Jahren in der Funktion des stellvertretenden Stadtwehrführers von Bad Belzig sein Amt niedergelegt. Als Nachfolger ist mit Beginn des neuen Jahres Daniel Habedank aus Dippmannsdorf berufen. „Es gibt junge Führungskräfte mit viel Erfahrung, die sich in der Funktion beweisen können“, so Schmoll über die Gründe für seinen Rückzug.

Den hatte der 53-Jährige eigentlich schon vor zwei Jahren geplant. Doch weil er das Ehrenamt in sicheren Händen wissen wollte, ließ sich der Neschholzer im Jahre 2015 noch einmal verpflichten. „Daniel Habedank sollte damals bereits übernehmen. Aber da waren die Dippmannsdorfer noch nicht soweit“, berichtet er. Nachdem der Generationenwechsel in der Dippmannsdorfer Wehr nun als gesichert gilt, wertete Schmoll den Zeitpunkt für einen Abschied aus dem Amt als gekommen.

 Habedank noch zwei Jahre in Doppelfunktion

Der 41-jährige Habedank, der bereits seit zwölf Jahren an der Spitze der Dippmannsdorfer Ortsfeuerwehr steht, ergänzt: „Ich weiß unsere Wehr jetzt in sicheren Händen und wollte, dass sie gut übernommen wird.“ Obgleich mit Philipp Rettig der Ortswehrführer in spe bereits gefunden ist und letzterer auch über alle für das Amt vorzuweisenden Weiterbildungen verfügt, bleibt Habedank noch zwei Jahre Wehrführer in seinem Heimatdorf. Bis dahin ist er quasi in einer Doppelfunktion unterwegs. Solange will ihm Rettigs Vater Klaus als stellvertretender Ortswehrführer den Rücken stärken.

Dass der Spagat gelingt, steht für Habedank und Schmoll außer Zweifel. „Unser Familienleben hat sich auf die Feuerwehr eingespielt. Ich bin da sehr zuversichtlich“, so Habedank – verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Das Minus an Freizeit dürfte da wohl eher zu Lasten von Habedanks zweitem Hobby, der Taubenzucht, gehen.

Dippmannsdorf als wichtigste Stütze für Belziger Wehr

Die Dippmannsdorfer Ortsfeuerwehr wertet Frank Schmoll wiederum als sicherste Stütze der Bad Belziger Feuerwehr – unter anderem, weil im Dorf eine verhältnismäßig hohe Tagesbereitschaft gesichert ist. Er lobt das Engagement der 30 aktiven Feuerwehrleute in höchsten Tönen. „Bei uns wird der Ältere genau so geschätzt wie der Jüngere. Das fühlen und wissen die Kameraden, das hat uns stark gemacht“, sagt Habedank, der als Technikverantwortlicher im ZF-Getriebewerk Brandenburg arbeitet.

„In seiner Funktion als Ortswehrführer der Ortsfeuerwehr Dippmannsdorf leistet Daniel Habedank eine hervorragende Arbeit. Bei der Bewältigung der Führungsaufgaben hat er die Stadtwehrführung bereits in der Vergangenheit unterstützt und teilweise Führungsaufgaben übernommen“, heißt es wiederum von Seiten der Stadtverwaltung.

 

„Folgenschwerer Einsatz für die Feuerwehr“

Eine (un)schöne Bescherung in der Nacht zum Heiligen Abend für die Bewohner eines Wohnhauses.

Heute Nacht kam es zu einem Einsatz in der nordwestlichen Innenstadt von Bad Belzig. Unbekannte(r) Täter kippten eine 250ml Flasche mit Buttersäure in einen Briefkastenschlitz eines Wohnhauses. Buttersäure ist der Trivialname der Butansäure, einer Carbonsäure und gleichzeitig der einfachsten Fettsäure.
Die Gefährlichkeit, der Geruch und dessen folgen sind keineswegs zu unterschätzen und stellen kein Kavaliersdelikt dar.
Beim Versuch die Buttersäure zu entfernen, wurden 2 der 6 anwesenden Personen leicht verletzt und mussten ambulant durch den Rettungsdienst behandelt werden.

Durch die Feuerwehr wurde eine Querbelüftung, sowie Maßnahmen zur Neutralisation abgehandelt.

Wer Opfer eines Buttersäure Anschlages wird, sollte binnen von 72 Stunden, ein adäquates Neutralisationsmittel auf renommierten Seiten im Internet bestellen und die betroffene Stelle behandeln. Die Betroffenen Bereiche müssen zwingend gelüftet und fachmännisch behandelt werden.
Bitte mit keinen dubiosen Ideen aus dem Internet selbstversuche unternehmen, um die Buttersäure zu entfernen. Das ist zu einem absolut gesundheitsgefährlich und birgt weitere Risiken.

Opfer eines Anschlages erkennen die Buttersäure an seinem stark strengen nach erbrochenen, stechenden Geruch und der farblosen Flüssigkeit.

Bei gesundheitlichen Beschwerden infolge eines Buttersäureanschlages ist die 112 (Notruf Feuerwehr/ Rettungsdienst) zu wählen, sowie die Polizei über 110 (Notruf – Polizei) zu informieren.

Die Folgen für den Wohnraum der Opfer können sich über Wochen, Monate und sogar Jahre hinziehen und stellen in jedem Fall eine Straftat dar.

Wir wünschen der Familie alles erdenklich gute.

 

Buttersäure-Anschlag in Bad Belzig

Übler Geruch hat sich am Vorabend des Heiligen Abends in einem Mehrfamilienhaus in Bad Belzig verbreitet. Unbekannte hatten im Flur offenbar Buttersäure verspritzt. Ernsthaft verletzt wurde dabei zwar niemand, die Anwohner mussten aber zwischenzeitlich ihre Wohnungen verlassen.

Übler Geruch hat sich am Vorabend des Heiligen Abends in einem Mehrfamilienhaus an der Steinstraße in der Kur- und Kreisstadt verbreitet. Grund dafür war, dass Unbekannte im Flur offenbar Buttersäure verspritzt hatten. Die sechs Bewohner wurden deshalb vorsorglich evakuiert.

Zwei von ihnen erlitten leichte Reizungen der Atemwege und sind vom Rettungsdienst ambulant behandelt worden. Die freiwillige Feuerwehr neutralisierte die Säure, sorgte für Belüftung des Gebäudes, so dass die Mieter nach einiger Zeit in ihre Wohnungen zurückkehren konnten

Die Kriminaltechnik war noch am Sonnabend zur Spurensicherung am Tatort. Eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung ist aufgenommen worden.

 Der Hintergrund der Tat ist für die Ermittler noch unklar, heißt es in ihrem Bericht.

Von MAZonline

 

„Der Neue Gerätewagen Gefahrgut (GWG)“

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Jan-Ehlers, Herbert-Baier, Wolfgang-Blasig
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Olaf Beelitz, Herbert Beier, Wolfgang Blasig, Roland Leisegang

Im Einsatz gegen Unfälle mit Gefahrgut

Mittelmark (BRAWO) Die alten Gefahrgut-Fahrzeuge der Feuerwehr im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind ein Viertel Jahrhundert alt. Jetzt werden sie ersetzt. Landrat Wolfgang Blasig übergab zwei neue Gerätewagen Gefahrgut an die Kameraden der Feuerwehren in Teltow und in Bad Belzig.

Das sind Spezialwagen mit viel Messtechnik an Bord, um chemische und biologische Substanzen und verschiedene Strahlungen messen zu können und Gefahren zu bekämpfen. Hinzu kommt die Spezialkleidung. Zwölf Anzüge werden auf jedem Fahrzeug bereitgestellt. Entsprechend teuer sind die Fahrzeuge. Beide Fahrzeuge, die rechtlich im Besitz des Landkreises bleiben, kosten zusammen 914.000 Euro.

Lange hoffte der Landkreis für beide Fahrzeuge auf eine Förderung durch das Land. Letztlich wurde aber nur ein Fahrzeug mit immerhin 294.000 Euro bezuschusst. „Das ist unverständlich“, findet Kreisbrandmeister Herbert Baier.

Insgesamt ist das viel Geld für die acht Einsätze, die in diesem Jahr bisher gefahren wurden. „Man gibt viel Geld aus, immer in der Hoffnung, dass man es am Ende gar nicht braucht“, meint Blasig dazu. Dabei kann es auch richtig dick kommen. Bisheriger Rekord waren drei Gefahrenguteinsätze an einem Tag, auf den Autobahnen A 2, A 9 und A 10. Der vierte Einsatz mit verschüttetem Teer konnte zum Glück durch die zuständige Autobahnmeisterei selbst beseitigt werden. „Wir hätten auch gar nicht mehr gekonnt. Unsere Kameraden waren am Ende ihrer Kräfte“, berichtet Baier. Schließlich geht es nicht allein um den Einsatz, sondern auch um die aufwendige Nachbereitung der Fahrzeuge und Geräte. Allein 2017 mussten immerhin 30 Anzüge ausgetauscht werden.

Von den neuen Fahrzeugen haben auch die anderen Feuerwehren im Kreis etwas. Im Falle von Teltow können auch die Kleinmachnower und die Stahnsdorfer partizipieren. Von dem Fahrzeug in Bad Belzig profitieren auch Treuenbrietzen, Wiesenburg und Niemegk. Außerdem kümmert sich der Landkreis nicht nur um die Technik, sondern auch um die Ausbildung der Kameraden. „Insgesamt verzeichnen wir da eine stabile Situation“, ist sich Baier sicher. Der Landkreis kümmert sich auch um die Ausbildung der Kameraden an der ABC-Technik. „Das gibt es sonst so im Land nicht“, ist Baier stolz.

Quelle: BRAWO > lokales > Bad Belzig

 

Mit Spezialautos gegen Säure und Benzin

Zum Jahresende erhalten die Feuerwehren in Bad Belzig und Teltow neue Spezialfahrzeuge, die bei Havarien mit gefährlichen Stoffen zum Einsatz kommen. Dafür werden zwei 25 Jahre alte Vorgängermodelle ausgesondert. Für den mittelmärkischen Kreisbrandmeister Herbert Baier war es die letzte Fahrzeugübergabe.

Für die Gefahrenabwehr nimmt der Landkreis zum Jahresende einen kräftigen Schluck aus der Pulle. Für über 900 000 Euro haben die Feuerwehren in Bad Belzig und Teltow zwei neue Spezialfahrzeuge erhalten, die bei Havarien mit gefährlichen Stoffen zum Einsatz kommen. Die Ersatzinvestitionen, die zwei 25 Jahre alte Vorgängermodelle ablösen, kommen im Ernstfall im gesamten Landkreis und darüber hinaus zum Einsatz. Zur in Rollcontainern verstauten Ladung gehören nicht nur wertvolle Messgeräte, sondern auch je zwölf Vollschutzanzüge für die Besatzung und zusätzliche Kräfte aus anderen Ortsfeuerwehren, die gemeinsam die Gefahrstoffeinheit Potsdam-Mittelmark bilden.

Zwar hat das Land Brandenburg nur eines der beiden weit und breit modernsten Fahrzeuge mit knapp 300 000 Euro gefördert, doch der Landkreis kann sich den Löwenanteil der Anschaffung mitten im Doppelhaushalt 2017/18 leisten. „Wir haben einen komfortablen Haushalt. Deshalb sollen die Feuerwehren die beste Technik bekommen. Die schlimmen Vorfälle mit Gefahrgut auf den Autobahnen zeigen, dass wir diese Ausrüstung brauchen“, sagte Landrat Wolfgang Blasig (SPD) bei einem Ausblick auf das neue Jahr.

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Von Frank Bürstenbinder

Märkische Allgemeine

 

 

„Auszeichnungsveranstaltung Kreissportbund Potsdam- Mittelmark“

Letzte Woche Freitag wurden im feierlichem Rahmen auf der Burg Eisenhardt in Bad Belzig, aktive und engagierte Jugendliche für ihre vorbildlichen Leistungen zur Förderung von Kindern- und Jugendlichen ausgezeichnet.

Aus unserer Feuerwehr wurde Feuerwehrfrau Franziska die Ehre zu Teil.

Wir gratulieren hiermit allen ausgezeichneten recht herzlich und wünschen viel Fingerspitzengefühl bei der weiteren Förderung von Kinder- und Jugendlichen.

 

Aktive Jugend ausgezeichnet

Zwölf Jungen und Mädchen sind bei einem festlichen Empfang zur Jugendehrung 2017 des Landkreises Potsdam-Mittelmark ausgezeichnet worden. Sie leisten in verschiedenen Orten und Projekten besondere ehrenamtliche Arbeit. Mit Eltern und Betreuern durften sie nun einen geselligen Abend auf Burg Eisenhardt in Bad Belzig verleben.

 Anlässlich des heutigen Tages des Ehrenamtes hat der Landkreis Potsdam-Mittelmark schon zum Wochenende besonderes ehrenamtliches Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gewürdigt. Beim festlichen Bankett mit Familienangehörigen und Betreuern aus ihren verschiedenen Vereinen und Institutionen erhielten zwölf Jugendliche Urkunden sowie die Ehrenamtskarte und einen mit Fotos ihrer Aktivitäten gestalteten Hocker überreicht.

Für das nächste Jahr kündigte Jugendamtsleiter Bodo Rudolph einen zusätzlichen Höhepunkt an. Dann nämlich gibt es ein Jubiläum zu feiern: Die Jugendehrung unter dem Motto „Ich mach was – und Du?“ geht in ihre zehnte Auflage. „Der Landkreis will daher nächstes Jahr erstmals auch einen Jugend-Kulturpreis verleihen“, verkündete Bodo Rudolph am Freitagabend beim Empfang im Restaurant auf Bad Belzigs Burg Eisenhardt.

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Feuerwehr gehört zur Familie

„Schon von der Familie her ist Feuerwehr bei uns einfach selbstverständlich“, sagt auch Franziska Gensicke aus Bad Belzig im Interview mit Bodo Rudolph. Die 21-Jährige ist seit elf Jahren Brandschützerin und nun eine der Betreuerinnen des jüngsten Nachwuchses im Alter von 6 bis 16 Jahren. „Verantwortung zu tragen tut gut, auch wenn das weniger private Freizeit bedeutet“, sagt die Bad Belzigerin

Von Thomas Wachs

Märkische Allgemeine

 

„Vereinsfahrt 2017 Welzow“

 

„Dankeschön“

Als Dankeschön zur gemeinsamen Rettung der Ortsfeuerwehr Klein Glien/ Hagelberg und im Rahmen der 140 Jahrfeier der Ortsfeuerwehr Bad Belzig, überreichten die Kameraden der Feuerwehr Klein Glien/ Hagelberg am heutigen Sonntag „den roten Hahn“ als Windrichtungsanzeiger der Feuerwehr Bad Belzig. Dieses Element war ursprünglich für eine Sanierung/ Neubau der Ortsfeuerwehr Klein Glien/ Hagelberg gefertigt worden. Die 4 Kameraden bedankten sich für die Rettung vor 1 Jahr und 9 Monaten und für den gemeinsamen erhalt der Ortswehr.

Bemerkungen: Beide Ortswehren gestalten gemeinsam die wöchentliche Ausbildung und sind eng zusammen gewachsen. Bei Einsätzen ab Zugstärke, rücken beide Wehren miteinander aus. Alle Beteiligten profitieren von der „neuen“ Situation und ziehen ihren Nutzen daraus.
Wir sind glücklich über diesen Schritt und froh, dass die Ortsfeuerwehr Klein Glien/ Hagelberg nicht aus Mitgliedermangel geschlossen werden musste.

Foto: Zeigt die Übergabe des „roten Hahn“ vom Ortswehrführer Klein Glien/ Hagelberg zum Ortswehrführer Bad Belzig. Dieses tolle Element soll den vakanten Neubau der Feuerwehr Bad Belzig schmücken.

Bei einem gemeinsamen Grillen am Gerätehaus wurde dieses emotionale Ereignis durchgeführt.

 

„Tag der offenen Tür Feuerwehr Jüterborg

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„Kochen für den Landkreis PM

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„Frühlingsfest Gewerbepark Seedoche

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„Feuerwehrfest Klaistow

Der Kreisfeuerwehrverband Potsdam-Mittelmark veranstaltete wieder ein Feuerwehrfest mit Rauch und Feuer. Demonstrationen, Handhabung eines Feuerlöschers, Zielspritzen u.v.m. gab es zu bestaunen.

Darüber hinaus konnten sich die kleinen Besucher ab 11 Uhr auf eine Feuerwehrhüpfburg, eine Wissensecke zum Thema Brandschutz, ein Handpuppentheater der Feuerwehr und vieles mehr freuen. Feuerwehr zum Anfassen bedeutet die Präsentation von Maschinen und Fahrzeugen der Brandschutztruppe. Auch Einsatzuniformen wurden auf dem Hof vorgestellt und konnten aus nächster Nähe bestaunt werden. Neben Vorführungen mit dem Feuerlöschübungsgerät konnten sich die kleinen und großen Gäste außerdem auf das Polizei-Infomobil freuen, welches auch von innen inspiziert werden durfte, mit vielen Erklärungen zu den Aufgaben der Polizei.

Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow
Feuerwehrfest Klaistow

 

„Karfreitag Kartenturnier

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Am Karfreitag wurde wieder auf der Wache „gezockt“. In einer gemütlichen Runde mit Rekord Teilnehmer mehr als 40 Personen haben die Vereinskameraden ihr traditionelles Kartenturnier abgehalten. Es war spannend bis zum Schluss.

Sieger wurden im

SKAT: Torsten Gensicke, POKER: Rebecca Czermin, ROMMÈ: Florian Maerten, SKIPO: Amelie Wieland

 

Ganztagsausbildung Technische Hilfeleistung

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„Kochen für das Märkische Autohaus „Der neuer Crafter““

Am Samstag, den 18.03.2017, hat die Feuerwehr für das Märkische Autohaus gekocht. Es gab traditionell Erbsensuppe mit Bockwurst. Die Bürger der Stadt konnten sich bei Essen und Trinken den neuen Crafter ansehen und bestaunen. Das nächste Mal ist die Feuerwehr beim Frühlingsfest im Gewerbepark Seedoche, dort wird ebenfalls wie jedes Jahr gekocht. Also bis zum 06.05.2017!

neuer Crafter
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„Öffentlichkeitsseminar Feuerwehr an der LSTE“

Genaueres gibt es auf der Homepage des Landesverbandes Brandenburg.

Öffentlichkeitsarbeit LSTE

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„Weiterer Gruppenführer“

Weiterer Gruppenführer für die Feuerwehr der Stadt Bad Belzig:
Wir gratulieren Ronny Köhler!

Seit heute hat die Feuerwehr Bad Belzig mit Ronny Köhler einen weiteren Kameraden mit Gruppenführer-Qualifikation vorzuweisen.

Wir gratulieren zur bestandenen Prüfung, Ronny!

Mit Bestehen der Prüfung des F III-Lehrgangs und vieler vorangegangener Aus- und Fortbildungsmaßnahmen ist der Kamerad Köhler nun berechtigt, eine Löschgruppe im Einsatz als Gruppenführer zu führen. Die zweiwöchige Ausbildung dazu fand in der Landesfeuerwehrschule und Technischen Einrichtung für Brand und Katastrophenschutz in Eisenhüttenstadt (LSTE) statt.

Ronny Köhler (als DEVK Versicherungsvertreter tätig) ist nach langjähriger Mitgliedschaft schon seit der Jugendfeuerwehr ein engagiertes Mitglied unserer Ortsfeuerwehr. Wir wünschen ihm für seine Laufbahn und insbesondere für die kommenden Herausforderungen als Gruppenführer alles Gute.

Beim 70-stündigen Lehrgang zum Gruppenführer umfasst der Unterricht Module zu den Themen:

-Rechtsgrundlagen
-Ausbilden
-Brand- und Löschlehre
-ABC-Gefahrstoffe
-Mechanik
-Baukunde
-Vorbeugender und abwehrender Brandschutz
-Fahrzeug- und Gerätekunde
-Gefahren der Einsatzstelle
-Einsatzlehre/ Einsatztaktik
uvm.

In vier Prüfungen (Aufsatz, Wissenstest, praktische und mündliche Prüfung) musste Ronny sein „Wissen“ unter Beweis stellen und konnte mit einem positiven Ergebnis über zwei Prüfungstage glänzen.

Die zwei roten Klebestreifen (welche er in Kürze erhalten wird) kennzeichnen zukünftig seinen Helm, sodass er als Führungskraft auch in der Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren erkannt wird.

Im Namen der Ortsfeuerwehr Bad Belzig
– der Ortswehrführer-

FIII 041- 03/2017
FIII 041- 03/2017

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GRUPPENBILD

SCHLÜSSEL & GRUPPENFÜHRERSTREIFEN
SCHLÜSSEL & GRUPPENFÜHRERSTREIFEN

SCHLÜSSEL & GRUPPENFÜHRERSTREIFEN

GESCHENK AN DEN AUSBILDERN
GESCHENK AN DEN AUSBILDERN

GESCHENK AN DEN AUSBILDERN

LEHRGANGSLEITER BAR (BESCH) MACHT

FÜHRUNGSKREIS
FÜHRUNGSKREIS

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RONNY KÖHLER
RONNY KÖHLER

RONNY KÖHLER

BEIM UNTERSCHREIBEN
BEIM UNTERSCHREIBEN

BEIM UNTERSCHREIBEN

UNSER HELM MIT ALLEN TOLLEN SPRÜCHEN
UNSER HELM MIT ALLEN TOLLEN SPRÜCHEN

UNSER HELM MIT ALLEN TOLLEN SPRÜCHEN

„BEFÖRDERUNGEN UNSERES ORTSWEHRFÜRHERS“

Einsatz im Dienste des Nächsten – In Anerkennung seiner Leistung wurde der Bad Belziger Ortswehrführer Raphael Thon befördert.

Am 3. Februar 2017 fand die Jahreshauptversammlung der Führungskräfte aller Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Bad Belzig im Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Bad Belzig statt. Hierzu begrüßte Stadtwehrführer Olaf Beelitz seine Führungskräfte und Gäste, besonders hieß er den Bürgermeister der Stadt Bad Belzig, Roland Leisegang, willkommen. Dieser sendete Grüße aus der Stadtverordnetenversammlung .

Stadtwehrführer Olaf Beelitz bedankte sich für die geleistete Arbeit und Einsatzbereitschaft im vergangenen Jahr. Des Weiteren berichtete er über die geleisteten Dienste sowie über die Aus-und Weiterbildungen im vergangenen Jahr.
Das erlernte und angeeignete Wissen der Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden konnte und musste bei Einsätzen im letzten Jahr angewandt werden.

Im Anschluss an den Jahresbericht des Stadtwehrführers beförderte die Stadt Bad Belzig, in Anerkennung und Würdigung ihrer Leistung, einige der anwesenden Führungskräfte.

Unter ihnen war auch der Bad Belziger Ortswehrführer Raphael Thon, der mit Wirkung vom 03.02.2017 den Dienstgrad des Hauptbrandmeisters trägt.

Kurz nach seiner Beförderung leitete Raphael Thon schon seinen nächsten Einsatz. Denn noch während der Jahresdienstversammlung mussten die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr zu ihrem nächsten Einsatz ausrücken.

Verfasser: H.H.

„Erstmals neue Goldmedaille für Feuerwehrleute“

Auszeichnungsveranstaltung Landkreis Potsdam- Mittelmark

Am Freitag, den 27.01.2017, fand in Brück die zentrale Auszeichnungsveranstaltung des Landkreises Potsdam-Mittelmark statt. 56 Kameraden wurden am Freitag auf einer Festveranstaltung des Landkreises Potsdam-Mittelmark mit der Medaille für treue Dienste in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt. Neben 50 und 60 Jahren wurden in diesem Jahr zum ersten Mal auch Kameraden ausgezeichnet, die seit 70 und 75 Jahren Mitglied der Feuerwehr sind.

Aus der Feuerwehr Bad Belzig erhielten die Kameraden Wilhelm Lüdecke (v.l.n.r der 3.) und Helmut Rehfeld (v.l.n.r der 4.) die Sonderstufe Gold für 60 Jahre im Dienst der Freiwilligen Feuerwehr und wurden dementsprechend geehrt. Im feierlichen Rahmen nahmen die Ausgezeichneten Stellung mit dem Kreisbrandmeister Herbert Baier (auf dem Foto links) und posierten für das Erinnerungsfoto.

Wir gratulieren recht herzlich allen Ausgezeichneten und wünschen alles Gute für die Zukunft in weiteren Diensten des Brandschutzes.

Link zum Artikel der MAZ

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